Manuel Izdebski Manuel Izdebski
Jahrgang: 1967

 

Zur Person:

Geschäftsführer der AIDS-Hilfe im Kreis Unna e.V. Landesvorstand des Schwulen Netzwerks NRW Bundesvorstand der Deutschen AIDS-Hilfe.

 

Welche Person bringst Du als erstes mit der AIDS-Hilfe Bochum in Verbindung?
Arne Kayser und Thomas Josch.

 

Dein erster Kontakt mit der AIDS-Hilfe Bochum?
Daran kann ich mich ehrlicherweise nicht mehr erinnern. Wahrscheinlich war es im Rahmen der landesweiten Vernetzung im Herzenslust-Projekt.

 

Deine schönste Erinnerung im Kontext von Aidshilfe?
Es gibt nicht die eine schöne Erinnerung, ich habe viele schöne Dinge im Kontext von Aidshilfearbeit erlebt.

 

Dein bewegendstes Erlebnis im Kontext von Aidshilfe?
Das Outing eines schwulen Mannes als HIV-Positiver. Er ist Pastor und hat das im Rahmen einer Predigt zum WAT gemacht. Das hat mich sehr bewegt, weil es so mutig war.

 

Was ist für Dich das größte Glück?
Bei endlos langen Sitzungen eine Raucherpause zu bekommen.

 

Was ist für Dich das größte Unglück?
Nicht mehr selbstbestimmt leben zu können.

 

Wo möchtest Du leben?
Ich fühle mich im Ruhrgebiet sehr gut aufgehoben.

 

Welche Fehler entschuldigst Du am ehesten?
Die Fehler der Jugend.

 

Deine Lieblingsgestalt in der Literatur?
Pippi Langstrumpf - die fand ich schon als Kind ziemlich cool.

 

Deine Lieblingsgestalt in der Geschichte?
Willy Brandt

 

Deine Lieblingsmalerin / dein Lieblingsmaler?
Oluf Höst

 

Deine Lieblingsmusik?
Jazzmusik von Chris Barber.

 

Welche Eigenschaften schätzt Du bei anderen Menschen am meisten?
Streitbarkeit.

 

Deine Lieblingsbeschäftigung?
Faulenzen!

 

Dein Hauptcharakterzug?
Zielstrebig - sagen gerade meine beiden Kolleginnen. :-)

 

Was schätzt Du bei Deinen Freundinnen und Freunden am meisten?
Offenheit und Ehrlichkeit.

 

Dein größter Fehler?
Meine Ungeduld.

 

Dein Traum vom Glück?
Urlaub auf Bornholm - und bei Sonne am Strand von Dueodde liegen.

 

Deine Lieblingsblume?
Passiflora, Kap-Margariten und gelbe Rosen.

 

Dein Lieblingsbuch?
"Afrika, dunkel lockende Welt" von Tania Blixen.

 

Was macht die AIDS-Hilfe Bochum für Dich aus?
Sehr engagierte und vor allem kompetente Kolleg_innen. In der landesweiten Vernetzung eine Bereicherung für unsere Arbeit!

 

Dein Motto?
Frei nach dem Bochumer Frank Goosen: "Woanders is' auch scheiße!"

 

Wie entwickelt sich die AIDS-Hilfe Bochum in den nächsten 25 Jahren?
Wenn die Bochumer Kolleg_innen das abschließend geklärt haben, möchten sie es mich wissen lassen!Wohin die Reise für die Aidshilfen geht, ist (nicht nur in Bochum) von vielen unterschiedlichen Faktoren abhängig. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass die Bochumer Aidshilfe den Prozess über die Zukunft der Aidshilfearbeit ideenreich und höchst kompetent begleiten wird.

 

Was forderst Du von Politik und Gesellschaft?
Die Verhältnisse in unserem Land so zu gestalten, dass Menschen frei und selbstbestimmt ihr Leben leben können, soziale Gerechtigkeit und Chancengleichheit.

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