Markus Chmielorz

Markus Chielorz Jahrgang: 1967

 

Zur Person:

Es gibt immer noch gute Gründe, nicht aufzuhören dafür zu kämpfen, dass Lesben und Schwule an wirklich jedem Ort in diesem Land unbeschwert, angstfrei und selbstverständlich leben können! Markus Chmielorz ist Diplom-Pädagoge und systemischer Familienberater und leitet die psychosoziale Beratungsstelle für Lesben, Schwule und deren Angehörige in Trägerschaft der Rosa Strippe e.V.

 

Welche Person bringst Du als erstes mit der AIDS-Hilfe Bochum in Verbindung?
Alle, die mit mir im Arbeitskreis "Sexuelle Gesundheit" gearbeitet haben.

 

Dein erster Kontakt mit der AIDS-Hilfe Bochum?
Ein Artikel in der (leider eingestellten) Schwulenzeitung "magnus" aus den 1990er Jahren und die Geschichte einer tiefen Verletzung, die mir wichtige Menschen meines Vereins damals durch Menschen aus der AIDS-Hilfe Bochum erlebt haben.

 

Deine schönste Erinnerung im Kontext von Aidshilfe?
Ein Jahr lang, das war 2006, die Teams von Herzenslust zu begleiten.

 

Dein bewegendstes Erlebnis im Kontext von Aidshilfe?
Das war mein erster Blick auf die Fotos von Jürgen Baldiga.

 

Was ist für Dich das größte Glück?
Ein Nachmittag auf den Höhen der Monts d'Orb.

 

Was ist für Dich das größte Unglück?
Keine Angaben.

 

Wo möchtest Du leben?
Am Meer.

 

Welche Fehler entschuldigst Du am ehesten?
Vielleicht die aus Liebe.

 

Deine Lieblingsgestalt in der Literatur?
Ist aus einem Film: Alexander aus Ingmar Bergmans "Fanny und Alexander".

 

Deine Lieblingsgestalt in der Geschichte?
Meine Oma.

 

Deine Lieblingsmalerin / dein Lieblingsmaler?
Emil Schumacher.

 

Deine Lieblingsmusik?
Supertramp, Genesis, Björk.

 

Welche Eigenschaften schätzt Du bei anderen Menschen am meisten?
Neugierde.

 

Deine Lieblingsbeschäftigung?
Zug fahren.

 

Dein Hauptcharakterzug?
Ungeduldig sein.

 

Was schätzt Du bei Deinen Freundinnen und Freunden am meisten?
Dass es sie gibt.

 

Dein größter Fehler?
Keine Angabe.

 

Dein Traum vom Glück?
Da gibt es ein Stück Strand in Nordsjaelland...

 

Deine Lieblingsblume?
Keine Angabe.

 

Dein Lieblingsbuch?
Keine Angabe.

 

Was macht die AIDS-Hilfe Bochum für Dich aus?
Ihre (auch für Arbeitstreffen) einladende Atmosphäre und die unkomplizierte und bisweilen lässige Art, Menschen, die wenig davon wissen, schwule Lebenswelten zu erklären.

 

Dein Motto?
Das Gegenteil ist nur mehr vom selben.

 

Wie entwickelt sich die AIDS-Hilfe Bochum in den nächsten 25 Jahren?
Erinnern an 25 Jahre Geschichte von schwulen Männern und die Bedrohung durch eine tödliche Krankheit - und mit Offenheit in eine Zukunft sehen, in der schwule Männer diese Geschichte eben nicht mehr selbst erlebt haben werden.

 

Was forderst Du von Politik und Gesellschaft?
"Ich bitte um maximale Bereitschaft zur Demokratie!" (Pier Paolo Pasolini)

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