25 Jahre Aidshilfearbeit

25 Jahre AIDS-Hilfe Bochum ist auch ein Anlass zurückzuschauen. Aus der Vergangenheit heraus können wir uns unserer Identität vergewissern und unsere Veranwortlichkeit zur Bewältigung der gegenwärtigen und künftigen Herausforderungen ableiten. Wir wollen an dieser Stelle einige Ereignisse aus unserer Historie exemplarisch herausgreifen, Diese Darstellungen sind bewusst stark subjektive Rückschauen, die zur Diskussion und zum Nachdenken anregen sollen.

Längst überfällig: Herzenslust in Bochum

Für andere mag es wie ein kleiner Schritt aussehen: Für uns war das Jahr 2004 ein sehr entscheidendes, was die projekbezogene Absicherung der Zielgruppenspezifischen Präventionsarbeit anging. Die Zielgruppe richtet sich an Schwule und andere Männer, die Sex mit Männern haben.

Als im Frühjahr 2004 die schwul-lesbische Jugend Gelsenkirchen uns ein Kooperationsprojekt anbot, zögerten wir keinen Moment: Es sollte ein lokal- grenz- und generationsübergeifendes  Herzenslust-Team gegründet werden. Dieses Team mit dem Namen Wilde Triebe existierte in Gelsenkirchen bereits und sollte sich nun auf Bochum erweitern. Gesagt, getan: Noch im frühen Herbst des selben Jahres konstituierte sich das Präventionsteam. Erfolgreich konnte ein ZSP-Antrag gestellt werden, um auch finanziell abgesichert zu sein.

Mit der Auflösung der schwul-lesbischen Jugend Gelsenkirchen nannten wir uns im Zuge des Relounges der Herzenslust-Kamapagne in Herzenslust Bochum um.

Bis heute profitiert die AIDS-Hilfe Bochum von den fachlichen Impulsen unseres Herzenslust-Teams. In den vergangen sechs Jahren konnten wir uns in u.a. folgende landesweit bedeutsame Projekte einbringen:

- Mitentwicklung des Health-Supportes bei Gayromeo

- Entwicklung von Trainingskonzepten für ehrenamtliche MitarbeiterInnen bei Herzenslust

- Präventionsbereich Beratung und Test

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